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Swissôtel, Berlin 2004.
© von Gerkan, Marg und Partner
© Fotografie: Marcus Bredtsss
Tempodrom, Berlin 2004
© von Gerkan, Marg und Partner
© Fotografie: Marcus Bredtsss
Bahnhof Spandau, Berlin 2004
© von Gerkan, Marg und Partner
© Fotografie: Marcus Bredtsss
Hauptbahnhof - Lehrter Bahnhof, Berlin 2005
© von Gerkan, Marg und Partner
© Fotografie: Marcus Bredtsss
Restaurant Vau, Berlin 2004
© von Gerkan, Marg und Partner
© Fotografie: Marcus Bredtsss

Marcus Bredt: gmp - Berliner Bauten und Projekte 1965-2005
Seit seiner Gründung im Jahr 1965 hat das Büro der Architekten Meinhard von Gerkan, Volkwin Marg und Partner (gmp) mehr als 25 Projekte in Berlin verwirklicht und das Stadtbild bedeutend mit geprägt. Das breite Spektrum der Bauten reicht vom Flughafen Tegel über den Lehrter Bahnhof bis zum Olympiastadion und von repräsentativen Wohn- und Geschäftsbauten bis hin zu Regierungsgebäuden. Anlässlich des 40jährigen Bestehens des international renommierten Architekturbüros zeigt die Berlinische Galerie in einer Jubiläumsausstellung dessen wichtigste Berliner Bauten und Projekte. In Modellen werden neben realisierten auch ungebaute Entwürfe von gmp präsentiert, zum Beispiel für den Reichstag oder das Bundespräsidialamt. Der junge Fotograf Marcus Bredt stellt die realisierten Berliner Bauten in großformatigen, aktuellen Farbfotografien aus eigener Perspektive vor. (Ausstellungstext der Berlinischen Galerie)

Ausschnitt aus der Eröffnungrede zur Ausstellung:

„Die Berliner Jubiläumsausstellung zeigt, wider Erwarten, keine Skizzen oder Zeichnungen, wohl jedoch die von gmp bekannt hochqualitätvollen Modelle. Tragendes Element der Ausstellung sind jedoch die Arbeiten des Fotografen Marcus Bredt, der ein Jahr lang die Berliner Bauten von gmp fotografiert hat. Seine mit der Kamera festgehaltene Sicht auf die Architektur findet stets den Zusammenhang mit ihrer ureigenen Funktion, der Nutzung. Die Bilder sind daher keine strengen Dokumentaufnahmen im Sinne der Architekturfotografie, die absolut wertfrei sein möchte, sondern zeigen die Bauten in ihrer sozialen Anwendung, bis hin zur komischen und romantischen Überhöhung. Die menschlichen Szenarien wirken manchmal gestellt, wobei eine Grundaussage des Fotografen ironisch lautet: „Dummerweise laufen mir immer wieder Leute durch das Bild“. Einige der Fotografien erscheinen in der Klarheit der Konturen und der Kompositionen unter gezielt eingesetzter Beleuchtung wie neusachliche Malerei. Tatsächlich gab es in der Ausstellungsvorbereitung zeitweise auch den Gedanken, die Fotografien auf Leinwand zu drucken. Das war uns dann aber doch zuviel des Interdiziplinären, was die BG sonst so einzigartig macht: fotografierte Architektur auf Leinwand gebracht, nein. Inhaltlich reflektieren die Fotografien die Bautätigkeit gmps vom Flughafen Tegel bis zum Olympiastadion, vom Bahnhof Spandau bis zum neuen Berliner Zentralbahnhof, dem Lehrter Bahnhof. Und immer ist das Zusammenwirken von Architektur, ihrer Umgebung und den Menschen als Einheit gesehen. Und ob es Zufall ist, dass die Menschen, die er festhält, selbst oft im Moment des Fotografierens aufgenommen sind?“ (Zitiert mit freundlicher Genehmigung von Frau Dr. Eva-Maria Barkhofen, Leiterin der Architektursammlung der Berlinischen Galerie - Landesmuseum für Bildende Kunst, Fotografie und Architektur)

Produziert wurden die 100 x 140 cm Arbeiten, insgesamt 28 an der Zahl, schließlich mit einem Epson 9600 und Ultrachrome Tinten auf dem neuen Innova Foto Fibaprint Papier aus 100 % AlphaZellulose. Laut Aussage Marcus Bredts waren unsere Piezo-Pigmentprints den zum Vergleich getesteten Lambda-Prints bei weitem überlegen: Bessere Schärfe, präzisere Farben, feinere Abstufungen.

Die Ausstellung wurde am 18. Juni eröffnet und war bis 4. September 2005 zu sehen.
» www.marcusbredt.de

Marcus Bredt, geboren 1968 in Göttingen, lebt in Berlin. Fotografenausbildung am Lette Verein Berlin. Seit 1992 als Architekturfotograf tätig, u. a. langjährige Arbeit für Daniel Libeskind und Sauerbruch Hutton Architekten.
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